#3 Chance auf höhere Margen?
China hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und exportierte 2005 bereits Elektrogeräte im Wert von ca. 174 Milliarden US-Dollar. Bis 2010 soll China laut einer kürzlich veröffentlichten OECD-Studie Exportweltmeister sein. Ist also der Direktimport aus China die Lösung, um Margen zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben? Sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind und die sich ergebenden Risiken richtig kontrolliert werden, lautet die Antwort – ja!
Richtige Abnahmemengen
Das Wichtigste im Chinahandel ist die richtige Abnahmemenge. Die Lieferanten kalkulieren messerscharf mit Mindestordermengen, die der Importeur überschreiten muss. Wie viel das genau ist, hängt stark vom Produkt und dessen Wert ab. Gängige Mindestabnahmemengen sind 500 Stück, 1000 Stück oder sogar ganze Container. 6.000 bis 10.000 US-Dollar Nettowarenwert sind ein guter Richtwert, bei extrem billigen Kleinteilen selbstverständlich weniger.
Direktimporte bringen aber auch Risiken mit sich, welche finanzielle Belastungen nach sich ziehen, die weit über den reinen Warenwert hinausgehen. Denken Sie nur an das neue Elektro-Gesetz, und die daraus resultierende Elektroschrottverordnung und RoHS-Richtlinie, die die Beschränkung schädlicher Substanzen in Elektrogeräten vorschreibt. Alle Geräte sind von nun an bei der Stiftung EAR zu registrieren. Für Consumer-Geräte muss man auf die öffentlichen Entsorgungs- und Rücknahmeeinrichtungen zurückgreifen und sich entsprechend des Importvolumens an den Kosten beteiligen. Dazu kommen zusätzlich noch Bearbeitungsgebühren. Die RoHS-Richtlinie bedingt, dass der Lieferant nun nicht mehr nur die CE-Norm, sondern auch die RoHS-Richtlinie erfüllen muss.
Accessoires für Einsteiger
Aktuelle Tageskurse
Sie haben noch Fragen?
Sprechen Sie mit uns. Schicken Sie eine E-Mail oder rufen Sie uns an
089 / 30 76 41-04.

